Das Kloster der Grafen von Tarasp entstand um 1200. Die barocke Stiftskirche ist die einzige dreischiffige Pfeilerbasilika des Vinschgaus. Beeindruckend sind: das unverändert erhaltene Rundbogenportal aus dem 12. Jh., die um 1400 entstandene Steinplastik "Maria mit Kind", das Fresko neben dem Portal aus dem 14. Jh. von H.J. Pfeil und im inneren die Fresken und Stuckaturen im Stil der Wessobrunner Schule.
Die Krypta, 1156 geweiht, birgt romanische Fresken mit byzantinischen Einfluss. Sehenswert auch das Kreuzgratgewölbe mit Engelsfiguren (um 1180) sowie zahlreiche wertvolle Holzskulpturen und Gemälde. Wertvoll für die Geschichte des Stiftes und des Landes Tirol bis zum Jahr 1390 ist die Chronik des Mönches Goswin.
Die Krypta - als sakraler Raum geschaffen - ist nur mehr zum Gebet zugänglich.
Das Museum des Klosters Marienberg befindet sich im ehemaligen Wirtschaftstrakt der Klosteranlage. Im Museum sind Schauräume eingerichtet worden, in denen Eindrücke über den Alltag im Kloster nach dem Leitsatz "ora et labora" vermittelt werden. Historische Ereignisse werden ebenso aufgezeigt, wie die spirituelle Deutung der romanischen Krypta Fresken mit den einzigartigen Engeldarstellungen.
In den neuen Schauräumen erzählen bisher verborgene Kunstwerke und Dokumente über das Leben nach dem Vorbild des Hl. Benedikt, über den Alltag im Kloster und die 900 Jahre seines Bestehens.
Ein Film gibt Aufschluss über die spirituelle Deutung der romanischen Krypta-Fresken mit den bekannten Engeldarstellungen.
27.12.2011 - 07.01.2012
Montag - Samstag von 10.00 - 16.00 Uhr
09.01.2012 - 31.03.2012
Montag - Samstag von 13.00 - 16.00 Uhr
(außer an kirchlichen Feiertagen!)
02. April - 03. November 12
Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, außer an kirchlichen Feiertagen
(15. August und 01. November 2012 geschlossen).
01. Juni bis 27. Oktober 12
Montag bis Samstag um 17.30 Uhr
(außer an kirchlichen Feiertagen)
Benediktinerabtei Marienberg
Schlinig 1
I-39024 Mals (BZ)
Museum:
Tel. +39 0473 843980
Fax +39 0473 835654
Homepage
Partnerstätte der Alpinen Straße der Romanik: www.stiegenzumhimmel.it