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Ferien Obervinschgau

Schloss Fürstenburg 

Mittelalterliche Burganlage mit moderner Nutzung 

Die Fürstenburg in Burgeis ist eine mittelalterliche Burganlage. Erbaut wurde sie vom Churer Bischof Konrad (1272-1282). Im 16. Jh. und im 17. Jh. erfolgten einige Umbauten.


Auf der Burg residierte der vom Churer Bischof bestellte Hauptmann und Gerichtsherr über die "Gotteshausleute". Die Burg war auch häufiger Zufluchtsort der Churer Bischöfe selbst, die ihre Feste in mannigfachen Fehden auch vorübergehend preisgaben und schließlich dem tirolischen Landesfürsten Mitbesitzerrechte einräumen mussten.


Besitzerin der Burg ist die Abtei Marienberg, Mieterin für Schul- und Tagungszwecke: die Südtiroler Landesregierung. Heute ist im historischen Gebäude die Landwirtschaftsschule untergebracht.


Die Anlage


Sehenswert sind vor allem der gewaltige Bergfried mit einer Mauerdicke von 3 m, der zusammen mit der ihn umgebenden Wehr- und Hochburg den ältesten Baubestand bildet. Dieser alte Kern wurde vor allem unter den Bischöfen Beatus a Posta und Peter Raschér im 16. Jh. großzügig ausgebaut und fürstlich geschmückt, woran noch Reste von Fassadenmalereien und Wappen im Burghof, sowie die eigentlichen Fürstenzimmer mit schöner Täfelung und Kassettendecken erinnern.


Die Kapelle



hat Wandgemälde von Ende des 16. Jh. und einen schönen, modernen Tabernakel mit Kreuzgruppe in Bronze von dem aus dem Schnalstal stammenden Bildhauer Martin Rainer (1964).

Die Fürstenburg ist nur in den Sommermonaten Juli und August mit Führung zu besichtigen!


 

Führungen:

02. Juli bis 30. August 2012


jeden Montag um 14.00 Uhr und Donnerstag um 10.00 Uhr

Keine Führungen:
Montag, 13.08. und Donnerstag, 16.08.2012

Treffpunkt:
vor der Fürstenburg

Preis: € 3,00 pro Person

Anmeldung: nicht erforderlich


Info:
Tourismusbüro Mals,
Tel. +39 0473 831190