Auf der Burg residierte der vom Churer Bischof bestellte Hauptmann und Gerichtsherr über die "Gotteshausleute". Die Burg war auch häufiger Zufluchtsort der Churer Bischöfe selbst, die ihre Feste in mannigfachen Fehden auch vorübergehend preisgaben und schließlich dem tirolischen Landesfürsten Mitbesitzerrechte einräumen mussten.
Besitzerin der Burg ist die Abtei Marienberg, Mieterin für Schul- und Tagungszwecke: die Südtiroler Landesregierung. Heute ist im historischen Gebäude die Landwirtschaftsschule untergebracht.
Sehenswert sind vor allem der gewaltige Bergfried mit einer Mauerdicke von 3 m, der zusammen mit der ihn umgebenden Wehr- und Hochburg den ältesten Baubestand bildet. Dieser alte Kern wurde vor allem unter den Bischöfen Beatus a Posta und Peter Raschér im 16. Jh. großzügig ausgebaut und fürstlich geschmückt, woran noch Reste von Fassadenmalereien und Wappen im Burghof, sowie die eigentlichen Fürstenzimmer mit schöner Täfelung und Kassettendecken erinnern.
hat Wandgemälde von Ende des 16. Jh. und einen schönen, modernen Tabernakel mit Kreuzgruppe in Bronze von dem aus dem Schnalstal stammenden Bildhauer Martin Rainer (1964).
02. Juli bis 30. August 2012
jeden Montag um 14.00 Uhr und Donnerstag um 10.00 Uhr
Keine Führungen:
Montag, 13.08. und Donnerstag, 16.08.2012
Treffpunkt:
vor der Fürstenburg
Preis: € 3,00 pro Person
Anmeldung: nicht erforderlich
Info: Tourismusbüro Mals,
Tel. +39 0473 831190